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Müllkonzept


Lange schon sind sich die meisten Bürger bewusst, dass das derzeitige System der Mülltrennung im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen nicht ideal ist. Dieses sieht ein Bringsystem vor, bei dem der Bürger die Wertstoffe selbst zur nächsten Sammelstelle bringen muss. Nicht einmal frei zugängliche Container sind vorhanden. Gerade für die am wenigsten mobilen Menschen ist dies eine unvorstellbare Belastung. So sieht man dann auch den Rentnern, die auf ihrem Fahrrad tagtäglich Richtung Wertstoffhof unterwegs sind, an, dass sie diese zusätzliche Belastung lieber heute als morgen wieder abschaffen würden, hätten sie nur Gelegenheit dazu.

An dieser Stelle setzt das Müllkonzept der FDP Schrobenhausen ein. Wir unterstützen die Bürgerinitiative „Das bürgerfreundliche Müllkonzept“ bei ihrem Vorhaben, das Holsystem in unserem Landkreis einzuführen. Gelänge dies, wären die anstrengenden Fahrten, die viele nicht motorisierte Menschen derzeit unternehmen müssen, Geschichte. Die Wertstoffe würden direkt vor der eigenen Haustüre abgeholt, sie müssten nicht mehr in die kleinstmöglichen einzelnen Komponenten zerlegt werden, sondern könnten allesamt im Gelben Sack landen.

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Ein Wertstoffhof
  Gründe für das Holsystem

Dass dieser Schritt in Richtung Bürgerfreundlichkeit nicht nur der Bequemlichkeit dient, sondern auch technisch durchaus sinnvoll ist, beweisen neue Techniken zur Mülltrennung, wie sie bereits an mehreren Standorten in Deutschland praktiziert werden. Mittlerweile ist es nämlich möglich, den Abfall wirtschaftlich und umweltfreundlich maschinell zu trennen, und dies sogar genauer, als das der Bürger jemals selbst könnte.

Vergleiche mit anderen Landkreisen in Bayern zeigen auch, dass der zusätzliche Komfort bei der Entsorgung die Einwohner nicht zwangsläufig teuer zu stehen kommt. Im direkten Vergleich zwischen den Landkreisen, die den Gelben Sack im Hol- oder Bringsystem eingeführt haben, und denjenigen, bei denen der Bürger selbst sortieren muss, liegen die Gebühren kaum auseinander (im Bereich von ca. 2,50 Euro).

Auch die Tatsache, dass durch das bestehende Konzept in Schrobenhausen der Anreiz, zu recyceln, stark gedämpft wird, spricht für die Einführung des in den meisten Regionen Bayerns schon längst üblichen Holsystems. Wer nicht jedes Stück Folie in einen eigenen Behälter werfen will, wird diese wohl auch manchmal dem Restmüll zuordnen, um sich die lästige Trennung zu sparen.

Am Ende steht dann noch die Tatsache, dass ein Teil der Stoffe, die mühsam zur Sammelstelle befördert wurden, thermisch verwertet, d.h. für die Energiegewinnung verbrannt werden – denn auch die thermische Verwertung zählt zu den alternativen Energiequellen wie Wind- oder Wasserkraft. Manche Teile der Wertstoffe werden ins Ausland gebracht, wo sie auf Deponien landen (dies wird auch als Mülltourismus bezeichnet).

All diese Tatsachen sprechen für die Einführung eines neuen Müllkonzepts in unserer Region. Wir werden versuchen, dieses zusammen mit der Bürgerinitiative zum Erfolg zu bringen.

Links zu diesem Thema:
Die Bürgerinitiative

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